Versteh mir einer die Welt

Sonntag 20.06.2021 um 17h
- Versteh' mir einer die Welt

Eine Veranstaltungsreihe zum Vor- und Nachdenken mit Menschen aus Kultur, Politik und Gesellschaft 

Jüdischsein im Nationalsozialismus, Krieg und Entbehrung, Anthroposophie: Die Entstehung meines Weltbildes

Elisabeth Häubi-Adler
("Brave Mädchen fragen nicht")

„Das Verborgene aufzuarbeiten hat mich befreit“ (E. Häubi-Adler)

E. Häubi-Adler wurde in Wien als Tochter einer katholischen Arbeiterin und eines jüdischen Akademikers geboren, der ein Jahr nach ihrer Geburt starb. Ihre Mutter war in zweiter Ehe mit einem SS-Offizier verheiratet. Ihr Stiefvater wurde zur Strafe für die Heirat mit einer „Judenwitwe“ zuerst zum KZ-Dienst nach Auschwitz, dann in ein Strafbataillon an die Ostfront abkommandiert.
E. Häubi-Adler erlebt die Kriegswirren und die harte Zeit nach dem Zusammenbruch mit offenen Augen und vielen Fragen. Als Schulkind leidet sie unter der grossen Hungersnot und Kälte im zerbombten Wien. Sie hat das Glück, mit einem Rotkreuz-Transport in die Schweiz zu kommen. Mehrere Sommer erlebt sie paradiesische Verhältnisse bei einer liebevollen, der Anthroposophie zugewandten Gastfamilie.
Vom Zwiespalt zwischen Herkunft und Wahlverwandtschaft handelt der zweite Teil von E. Häubi-Adlers Autobiographie.
Frau Häubi-Adler wird aus ihrem Leben erzählen; es besteht die Möglichkeit, mit der Autorin ins Gespräch zu kommen.

Wichtig: Die Platzzahl ist beschränkt und wir können nur angemeldete Besucher willkommen heissen. Bitte melden Sie sich für die Veranstaltung  möglichst bis Mittwoch, 16. Juni per Mail an bei j.gutjahr@vtxmail.ch. Die ersten 37* Personen haben Zutritt (*bzw. die am 20.6.21 geltende Obergrenze der Anzahl KonzertbesucherInnen).
Falls Sie verhindert sein sollten, das Konzert zu besuchen, bitten wir Sie, sich - auch noch kurzfristig - per Mail wieder abzumelden. Maskenpflicht, Entgegennahme der Kontaktdaten und Abstand gelten weiterhin.

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